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Kirchenwärmesysteme suavitron®- RHS



Allgemeiner Hinweis

Für das physiologische Wohlbefinden des Menschen sind neben den physikalischen Größen Temperatur und Luftfeuchte, die Luftströmung und der Strahlungsaustausch von elementarer Bedeutung. So gelten nach den Richtlinien für die Beheizung von Kirchen Raumtemperatur Änderungen von 1°C/h als optimal. Doch nicht nur für Menschen sind diese physikalischen Parameter wichtig, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit haben auch einen entscheidenden Einfluss für die Erhaltung kunsthistorisch wertvoller Objekte wie Stuckarbeiten, Fresken Gemälde, Skulpturen und Orgel etc. Durch konstante klimatische Bedingungen können Kulturschätze konserviert werden. Für die Erhaltung von Kunstwerken müssen die Luftfeuchtigkeit in engen Grenzen konstant gehalten, und die Temperatur behutsam geändert werden um Schäden und Rissbildung zu verhindern. Luftfeuchtigkeit und Temperatur können in Kirchen nicht in dem Maß auf einem konstanten Niveau gehalten werden, wie in Museen und Galerien. Dies liegt in unterschiedlichen Nutzungszeiten und Behaglichkeitsansprüchen der Besucher sowie dem hohen Heizaufwand für die riesigen Gebäudevolumina begründet.


System suavitron®- RHS Regelungstechnik für Warmluft - Elektroraumheizungen; speziell für die Anforderungen von Kirchen und denkmalgeschützten Gebäuden. Auslegung und Projektierung abgestimmt auf die Anforderungen der Heizungsanlage und des Betreibers. Dateneingabe über Bediendisplay mit LCD-Anzeige. Betriebsdaten über Passwort-Schlüssel geschützt, dadurch Maximum an Sicherheit vor unerlaubtem Zugriff. Anbindung an einen externen Lastverteiler der Heizungsanlage. Konstante Anzeige der Ist-Zustände Raumtemperatur, relative Luftfeuchte, Datum, Uhrzeit sowie aller evtl. auftretenden Störmeldungen.



System suavitron®- RHS hilft nicht nur Kosten zu sparen, sondern sorgt auch dafür, dass eine wertvolle Inneneinrichtung und Bausubstanz keinen Schaden durch starke Temperatur – und Feuchtigkeitsschwankungen nimmt.


Betriebsarten

Kurzzeitheizen (manuell)
regelt die Raumtemperatur auf die eingestellte Betriebstemperatur. Dabei werden bei Bedarf alle relevanten Bauteile der Warmluftheizung zu- oder abgeschaltet. Beim Aufheizvorgang wird die gewählte Aufheizrampe berücksichtigt. Im Gegensatz zum Automatikbetrieb, werden keine eingegebenen Zeitprogramme durchlaufen, so dass die Betriebstemperatur nicht automatisch wieder abgesenkt wird.


Temperieren
regelt die Raumtemperatur auf die eingestellte Grundtemperatur. Dabei werden bei Bedarf alle relevanten Bauteile der Warmluftheizung zu- oder abgeschaltet. Nach Erreichen der eingestellten Grundtemperatur findet keine Temperaturerhöhung – oder Absenkung mehr statt.


Lüften
Dauerbetrieb des Belüftungsaggregats. Optionale Luftbefeuchtung durch automatische Zu- und Abschaltung möglich.


Automatik
regelt den selbständigen Heizbetrieb in Abhängigkeit der gewählten Zeitprogramme und Eingabedaten. Alle für den Betrieb relevanten Bauteile werden automatisch, den Anforderungen entsprechend, zu- oder abgeschaltet. Durchlauf der Zeitschaltprogramme „einmalige Veranstaltungen“ mit vier Eingabemöglichkeiten und „regelmäßige Veranstaltungen“ mit 16 Eingabemöglichkeiten.